CHRONIK DER VICTOR KLEMPERER AKADEMIE

FRÜHJAHRSTRIMESTER 2009

 

04. Januar 2009:

In der Zeitung Der Sonntag erscheint ein Artikel über "die neue Victor-Klemperer-Akademie in Freiburg" unter dem Titel "Aus reiner Freude" – dieser Titel wird in der Folge zum Motto der Akademie.
In den auf das Erscheinen des Artikels folgenden Tagen gehen so viele Anfragen von Interessierten ein, dass in der Katholischen Akademie für den Informationstag am 13. Januar ein größerer Raum angemietet wird.

10. Januar 2009:

In der Badischen Zeitung – Ausgaben Markgräflerland und Bad Krozingen –
erscheint unter dem Titel "Bei uns ist der Weg das Ziel, gepflastert mit Neugier" ein Interview des Akademiegründers Dr. Christof Diedrichs.



13. Januar 2009:

Erster Studientag im Tagungshaus der Katholischen Akademie.
Programm:
10.15–12.00: Vorlesung. Vorstellung der Akademie und des akademischen Fachs Kunstgeschichte; einige Worte über Kunst und Künstler.
14.15–15.45: Seminar. Gruppenarbeit zum Thema "Erwartungen, Befürchtungen, Wünsche an das Studium".
16.15–17.45: Übung. Bildbeschreibung, Kennenlernen der Kriterien 'Stil' und 'Typus'. Insgesamt nehmen etwa siebzig Interessenten das Angebot dieses unverbindlichen Studientags wahr.
Die beiden Veranstaltungen am Nachmittag werden vom Fernsehen (SWR) für die "Landesschau" am folgenden Abend dokumentiert.


14. Januar 2009:

In der "Landesschau" (SWR) wird ein Bericht über den ersten Studientag an der Victor-Klemperer-Akademie gesendet.


20. Januar 2009:

Am zweiten Studientag ist der Tagungsraum "Ludwigstraße A" der Katholischen Akademie, der für insgesamt 18 Personen vorgesehen ist, ist vollständig besetzt, der Kurs ist ausgebucht.
Das Thema der Vorlesung lautet: "Voraussetzungen für die Hofkunst Karls des Großen".


27. Januar 2009:

Dritter Studientag. Titel der Vorlesung: "Die Kunst am Hof Karls des Großen".


03. Februar 2009:

Vierter Studientag; Thema: "Die karolingischen Hofschulen". – Der Studientag wird begleitet von der freien Journalistin Sabine Model, die über die Akademie einen Beitrag für die Zeitschrift Ratgeber Frau und Familie erarbeitet (erscheint am 24. April 2009).
Der Altersdurchschnitt der 19 Studierenden beträgt 66 Jahre.


04. Februar 2009:

Die erste Halbtagesexkursion führt ins Unterlinden-Museum in Colmar.
Es nimmt beinahe die gesamte Seminar-Gruppe teil, z.T. begleitet von Ehepartnern.
In zweieinhalb Stunden werden insgesamt vier Bilder angesehen.
Höhepunkt ist der Isenheimer Altar.


10. Februar 2009:

Fünfter Studientag.
Thema der Vorlesung: "Karolingische Architektur" (Teil 1).


17. Februar 2009:

Sechster Studientag. Thema: "Karolingische Architektur" (Teil 2).


24. Februar 2009:

Siebter Studientag. Thema: "Ottonische Kunst" (Teil 1).


25. Februar 2009:

Die zweite Kurz-Exkursion dieses Trimesters hat die Kirche St. Cyriak in Sulzburg zum Ziel, die in ottonischer Zeit errichtet, später stark verändert und im 20. Jahrhundert weitgehend in den ottonischen Zustand zurückversetzt wurde. Daran anschließend werden die in ihren ältesten Teilen aus romanischer Zeit stammende Kirche in Betberg und die überwiegend gotische Wallfahrtskirche St. Ägidien in St. Ilgen besucht.
Während der mehrstündigen Besichtigungen besteht Gelegenheit, das an den vergangenen Studientagen erlernte Instrumentarium zur Beschreibung mittelalterlicher Bauwerke anzuwenden und zu erproben.


03. März 2009:

Studientag 8. Thema der Vorlesung: "Ottonische Kunst" (Teil 2).


10. März 2009:

Studientag 9. Thema der Vorlesung: "Die Architektur vom späten 10. Jahrhundert bis zum Ausgang des 11. Jahrhunderts" (Teil 1).


17. März 2009:

Studientag 10. Thema der Vorlesung: "Die Architektur vom späten 10. Jahrhundert bis zum Ausgang des 11. Jahrhunderts" (Teil 2). – Im Seminar werden die unterschiedlichen, im Verlauf des Trimesters behandelten methodischen Ansätze rekapituliert, von Giorgio Vasaris biographischem über Aby Warburgs kulturwissenschaftlichem und Heinrich Wölfflins stilgeschichtlichem Ansatz bis zu Erwin Panofskys ikonographisch-ikonologischer Methode und Michael Baxandalls kunstsoziologischer Sichtweise.
Zum Abschluss des Trimesters erhalten die Studierenden Urkunden über die Teilnahme und den erfolgreichen Abschluss ihres ersten Kunstgeschichte-Trimesters an der Victor-Klemperer-Akademie.
Von den 18 aktiven Studierenden des ersten Trimesters melden sich bis zu diesem Zeitpunkt 16 für die Fortsetzung ihres Studiums im zweiten Trimester an (und kommen damit in den Genuss des Frühbucherrabatts). Für die beiden frei werdenden Studienplätze liegt bereits eine Warteliste vor.


18. März 2009:

Gemeinsamer Besuch der Universitätsbibliothek Freiburg (Stadthalle am Alten Messeplatz). Mit der professionellen Unterstützung zweier Bibliothekarinnen werden die Studierenden in die Nutzung der Bibliothek eingeführt, darunter v.a. in die Katalog-Recherche und die unterschiedlichen Möglichkeiten der Ausleihe und der Arbeit vor Ort.


24. bis 26. März 2009:

Exkursion nach Aachen. Die beiden Höhepunkte sind der Besuch der Schatzkammer des Aachener Doms und eine Führung durch den Aachener Dom von seinen Fundamenten bis in den Dachstuhl.
Die Führung wird gehalten vom Leiter der Öffentlichkeitsarbeit/PR des Domkapitels Aachen, Roland Wentzler. Dessen Begeisterung für den Dom und seine Geschichte sowie die Konfrontation mit den originalen Kunstwerken aus der Zeit Karls des Großen und der nachfolgenden Epochen verändert den Blick der Exkursionsteilnehmer nachhaltig. Selbst die Konstruktion eines Dachstuhls und die Eigenart von Bodenfliesen (in diesem Fall: um den legendären Thron Karls des Großen herum) werden auf diese Weise zu Zeugnissen einer spannenden Geschichte.

31. März bis 28. April:

Vorlesungsfreie Zeit. – Während der vorlesungsfreien Zeit unternehmen die Studierenden in Eigenregie am 15. April eine Exkursion ins Elsass: zu den romanischen Kirchen Murbach und Lautenbach und zum spätmittelalterlichen Flügelaltar in Bruhl (Brühl).